Mit dem Schrecken davongekommen

Ein Trip, der mit dem Schlimmsten haette enden koennen:

Meine Cousine Rieke, ihre Freundin und ich machen uns also heute mit dem Leihwagen auf den Weg in die Berge. Obgleich es ein wenig bewoelkt ist, machen wir uns des Wetters wegen keine Sorgen, sondern sind optimistisch. Es geht auch alles gut, bis wir gerade die Gebirgsstrasse zum letzten Eingeborenendorf einschlagen. Der Himmel verdunkelt sich bedrohlich, die Berge sind schon bald gaenzlich von Nebel umhuellt. Auf einmal faengt es in Stroemen an zu regnen und binnen weniger Minuten fliesst Wasser in Baechen die Strasse hinunter. Es beginnt schlammig zu werden, einzelne Gesteinsbrocken stuerzen die Haenge hinunter. Wir fahren langsam unbeirrt weiter - ich uebrigens verstumme aengstlich auf dem Hintersitz.

Rieke hat begonnen, kleine Schauermaerchen zu erzaehlen.. die jedoch in Wirklichkeit keine Maerchen waren. Nein, vielmehr wahre Geschichten ueber Mallorca - wie vor einigen Jahren hier Urlauber vom Wetter ueberrascht wurden und verunglueckten.

Auf dem Weg ins naechste Dorf erblicken wir einige stehen gebliebene Autos. Viele Leute sind so wie wir ueberrumpelt worden von den Wetterverhaeltnissen. Mein Gott, ich war vielleicht froh, als wir da wieder raus waren! Habe mir so einiges ausgemalt.. Was waere, wenn ich hier mit den beiden verunglueckt waere? Was haetten meine Mama, meine gesamte Familie getan?!

22.9.07 20:55

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